Bereits in der Antike erzählte man in Fabeln von Krähen die mit Hilfe von Werkzeugen arbeiteten, wie etwa der griechische Dichter Äsop in einer Geschichte erwähnt das eine Krähe durch die Verwendung von Steinen den Wasserstand eines Kruges so erhöht haben soll, dass sie daraus trinken konnte.
Inzwischen ist es sogar wissenschaftlich bewiesen das dies nicht nur ein Märchen ist, wie die Menschheit über Jahrhunderte hinweg glaubte, sondern durchaus der Wirklichkeit entspricht.
Doch Krähen sind noch zu weitaus mehr im Stande als bloss ein paar Steine auf zu picken und wieder fallen zu lassen, nur um an etwas Trinkbares zu gelangen, wenngleich allein diese Erkenntnis verdeutlicht dass sie in der Lage sind mit Werkzeugen umzugehen.
Ein Team aus russischen und amerikanischen Forschern hat nun jedoch in einem Experiment bewiesen das wir Menschen und unsere Verwandten die Menschenaffen nicht die einzigen Lebewesen sind die zu abstraktem Denken fähig sind, wie man lange Zeit annahm.
Die Forscher gaben den Tieren hierzu jeweils drei Karten auf denen verschiedene Symbole abgebildet waren, von denen zwei zueinander gehörten da ihre Form, Farbe und Anzahl dieselbe waren. Dabei lagen die Vögel, bei denen es sich um zwei Aaskrähen handelte, fast immer richtig.
Danach erschwerten die Forscher die Bedingungen indem sie Karten verwendeten auf denen nur noch ein abstrakter Zusammenhang zwischen den Symbolen bestand. Als Beispiel nannten sie etwa ein Set aus drei Karten bei dem auf einer ein blauer und ein roter Kreis, auf der zweiten ein blaues und ein rotes Quadrat und auf der dritten Karte ein Pluszeichen in blau, sowie ein rotes Quadrat abgebildet waren.
Dennoch lagen die Vögel zu 78% richtig, was ein erstaunlicher Wert ist, zumal sie dies spontan und ohne jedwedes vorheriges Training geschafft hätten.
Ein anderer interessanter Aspekt der Krähen ist das sie nicht nur Werkzeuge verwenden um etwas zu erreichen, was sonst nicht möglich wäre, sondern diese teilweise auch selbst herstellen. So hat man beispielsweise bei den Krähen Neukaledoniens beobachtet wie sie aus den Blättern von Schraubenbäumen sich Angeln anfertigen indem sie sie zurecht picken bis sie sie gut verwenden können um damit Maden und Larven aus Baumritzen zu angeln.
Bei ebendiesen Krähen hat man zudem auch jüngst festgestellt das sie, ähnlich wie es bei uns Menschen Rechts und Linkshänder gibt, entweder Rechts oder Linksschnäbler sind. Denn ein und dasselbe Tier nutzte das jeweilige Werkzeug immer zur selben Seite hin, es hing immer jeweils nach links oder rechts aus dem Schnabel.
Grund dafür sei die Dominanz eines der beiden Augen, welches stets etwas besser sehe als das andere meint der Zoologe Alex Kacelnik von der Universität Oxford. Dadurch können die Krähen auf der einen Seite das ganze Gesichtsfeld besser einschätzen und eben auch den Gebrauch ihres Werkzeuges effektiver nutzen.
Weitere Experimente mit Krähen zeigten etwa das sie den Wasserstand wie oben beschrieben eines Zylinders erhöhten, um an das Wasser zu gelangen oder an eine Made die auf dem Wasser schwamm, jedoch keinesfalls Steine in einen Zylinder warfen der beispielsweise mit Sand gefüllt war. Ebenso wählten sie unter verschiedenen gefüllten Zylindern denjenigen aus dessen Wasserstand bereits am höchsten war.
Neben Menschen und Menschenaffen sind Krähen bisher die einzigen bekannten Tiere die Werkzeuge sowohl verwenden als auch anfertigen und all diese neuen Erkenntnisse deuten daraufhin das Krähen die Intelligenz eines Fünf bis Siebenjährigen Menschenkindes besitzen.
Quellen:
Artikel zum Experiment mit den Karten auf welt.de
Beitrag zum Thema Rechts und Linksschnäbler auf Süddeutsche.de
Beitrag zu neuen Studien über Krähen auf RP Online
Mittwoch, 31. Dezember 2014
Sonntag, 30. November 2014
Nashörner - Die blutige Jagd nach dem heiligen Horn
Sie gelten als sanftmütige Riesen und reagieren meist nur dann aggressiv wenn sie sich bedroht fühlen: Die Nashörner. Deren Unterarten tragen allesamt Elfenbeinhörner auf der Nase oder oberhalb des Maules und eben dieses Horn, welches sie gegen Raubtiere auch gerne als Waffe einsetzen, sorgt dafür das sie immer bedrohter werden.
Denn die Hörner sind einerseits begehrte Trophäen für Großwildjäger, andererseits aber auch in manchen Erdteilen sehr beliebt. Speziell in Asien in Ländern wie Vietnam oder China boomt der Handel mit Nashorn-Elfenbein, da das Horn in der traditionellen chinesischen Medizin als Wunderheilmittel gilt und auch heutzutage noch oft eingesetzt wird.
Für das Horn zahlen die Käufer regelrechte Unsummen, wodurch so viele Wilderer auf den Plan gerufen werden. Teilweise beträgt der Preis für ein intaktes Horn eines Rhinozerosses auf dem Schwarzmarkt den doppelten Wert von Gold.
Da in Vietnam das letzte Java-Nashorn im Jahre 2010 erschossen wurde und auch in China keine Nashörner leben, bleibt nur der Handel und das treibt die Preise weiter in die Höhe, wodurch eine Spirale der Wilderei entsteht.
Allein im Krüger-Nationalpark in Südafrika in der viele Breitmaulnashörner leben wurden in den letzten Jahren zwei Drittel der Population getötet. Insgesamt leben in Südafrika etwa 80 Prozent aller Nashörner weltweit, daher ist das Land und speziell der Krüger-Nationalpark natürlich das bevorzugte Ziel der Wilderer.
Trotz der Versuche den Park zu schützen gelingt es Wilderern immer wieder unbemerkt hinein zu gelangen, die Tiere zu erschießen und das Horn heraus zu schmuggeln, was hauptsächlich an der Überlastung des Personals zum Schutze des Parks liegt.
Auf etwa 350 km Grenzzone zum benachbarten Mosambik kommen etwa 400 Ranger und ein paar Soldaten die das Areal überwachen. Von dort, aus Mosambik, kommen die meisten Wilderer. Diese schleichen sich in der Dunkelheit an den Wachtposten vorbei, warten bis kurz vor Sonnenaufgang und schießen die Tiere dann ab. Noch bevor es wieder hell wird verschwinden sie wieder zurück über die Grenze.
Inzwischen haben die Behörden und Naturschützer eine große Schutzzone im Süden des Parks eingerichtet. Diese umfasst rund 5000 Quadratkilometer, was etwa einem Viertel der Fläche des Parks entspricht, und ist bereits jetzt die Heimat für die meisten der etwa 10000 Nashörner die im Nationalpark leben. Sie waren erst in den 60er Jahren wieder dort eingeführt worden, nachdem sie bereits von Wilderern in dieser Gegend ausgerottet wurden.
Diese Schutzzone wird nun mit den neuesten technischen Geräten überwacht un die Hörner der Nashörner werden mit Mikrochips versehen, was es den Tierschützern ermöglicht einerseits den Aufenthaltsort zu bestimmen, andererseits aber auch die Körpertemperatur um so auf mögliche Gefahren besser reagieren zu können.
Einige der Methoden zur Überwachung haben sich die Naturschützer sogar von den USA und ihren Überwachungsmethoden an der Grenze zu Mexiko abgeschaut.
Auch gibt es prominente Fürsprecher und Spender für dieses Projekt, beispielsweise der US-Investor Warren Buffett, der fast 24 Millionen Dollar für die Anti-Wilderer Bemühungen des Parks zugesagt hat.
Doch nicht nur in Südafrika treibt die Jagd nach dem begehrten Horn ihr Unwesen, selbst bis nach Europa fand sie ihren Weg bereits.
In Europa gibt es zwar keine Nashörner, aber im Jahr 2011 fand ein Raubzug durch Museen, Zoos und Ausstellungen statt, mit dem Ziel ausgestopfte Nashornschädel zu erbeuten und weiter zu verkaufen.
Verantwortlich dafür waren sehr gut organisierte Verbrechersyndikate.
Bleibt nun vorerst zu hoffen das die umfangreichen Schutzmaßnahme des Krüger-Nationalparks Früchte tragen und ihre Wirkung zeigen. Vielleicht können dann die übrigen Länder in denen es noch wildlebende Nashörner gibt ähnliche Projekte ins Leben rufen und so den sanften Riesen eine weitere Existenz auf dem Planeten ermöglichen.
Quellen:
Beitrag auf feelgreen.de zum Projekt in Südafrika
Bericht über die Nashorn-Jagd auf National Geographic
Denn die Hörner sind einerseits begehrte Trophäen für Großwildjäger, andererseits aber auch in manchen Erdteilen sehr beliebt. Speziell in Asien in Ländern wie Vietnam oder China boomt der Handel mit Nashorn-Elfenbein, da das Horn in der traditionellen chinesischen Medizin als Wunderheilmittel gilt und auch heutzutage noch oft eingesetzt wird.
Für das Horn zahlen die Käufer regelrechte Unsummen, wodurch so viele Wilderer auf den Plan gerufen werden. Teilweise beträgt der Preis für ein intaktes Horn eines Rhinozerosses auf dem Schwarzmarkt den doppelten Wert von Gold.
Da in Vietnam das letzte Java-Nashorn im Jahre 2010 erschossen wurde und auch in China keine Nashörner leben, bleibt nur der Handel und das treibt die Preise weiter in die Höhe, wodurch eine Spirale der Wilderei entsteht.
Allein im Krüger-Nationalpark in Südafrika in der viele Breitmaulnashörner leben wurden in den letzten Jahren zwei Drittel der Population getötet. Insgesamt leben in Südafrika etwa 80 Prozent aller Nashörner weltweit, daher ist das Land und speziell der Krüger-Nationalpark natürlich das bevorzugte Ziel der Wilderer.
Trotz der Versuche den Park zu schützen gelingt es Wilderern immer wieder unbemerkt hinein zu gelangen, die Tiere zu erschießen und das Horn heraus zu schmuggeln, was hauptsächlich an der Überlastung des Personals zum Schutze des Parks liegt.
Auf etwa 350 km Grenzzone zum benachbarten Mosambik kommen etwa 400 Ranger und ein paar Soldaten die das Areal überwachen. Von dort, aus Mosambik, kommen die meisten Wilderer. Diese schleichen sich in der Dunkelheit an den Wachtposten vorbei, warten bis kurz vor Sonnenaufgang und schießen die Tiere dann ab. Noch bevor es wieder hell wird verschwinden sie wieder zurück über die Grenze.
Inzwischen haben die Behörden und Naturschützer eine große Schutzzone im Süden des Parks eingerichtet. Diese umfasst rund 5000 Quadratkilometer, was etwa einem Viertel der Fläche des Parks entspricht, und ist bereits jetzt die Heimat für die meisten der etwa 10000 Nashörner die im Nationalpark leben. Sie waren erst in den 60er Jahren wieder dort eingeführt worden, nachdem sie bereits von Wilderern in dieser Gegend ausgerottet wurden.
Diese Schutzzone wird nun mit den neuesten technischen Geräten überwacht un die Hörner der Nashörner werden mit Mikrochips versehen, was es den Tierschützern ermöglicht einerseits den Aufenthaltsort zu bestimmen, andererseits aber auch die Körpertemperatur um so auf mögliche Gefahren besser reagieren zu können.
Einige der Methoden zur Überwachung haben sich die Naturschützer sogar von den USA und ihren Überwachungsmethoden an der Grenze zu Mexiko abgeschaut.
Auch gibt es prominente Fürsprecher und Spender für dieses Projekt, beispielsweise der US-Investor Warren Buffett, der fast 24 Millionen Dollar für die Anti-Wilderer Bemühungen des Parks zugesagt hat.
Doch nicht nur in Südafrika treibt die Jagd nach dem begehrten Horn ihr Unwesen, selbst bis nach Europa fand sie ihren Weg bereits.
In Europa gibt es zwar keine Nashörner, aber im Jahr 2011 fand ein Raubzug durch Museen, Zoos und Ausstellungen statt, mit dem Ziel ausgestopfte Nashornschädel zu erbeuten und weiter zu verkaufen.
Verantwortlich dafür waren sehr gut organisierte Verbrechersyndikate.
Bleibt nun vorerst zu hoffen das die umfangreichen Schutzmaßnahme des Krüger-Nationalparks Früchte tragen und ihre Wirkung zeigen. Vielleicht können dann die übrigen Länder in denen es noch wildlebende Nashörner gibt ähnliche Projekte ins Leben rufen und so den sanften Riesen eine weitere Existenz auf dem Planeten ermöglichen.
Quellen:
Beitrag auf feelgreen.de zum Projekt in Südafrika
Bericht über die Nashorn-Jagd auf National Geographic
Mittwoch, 22. Oktober 2014
Die Eiche - Der König der Bäume
Die Eiche ist ein Baum der wirklich jedem bekannt sein dürfte und jeder weiß wie die Blätter aussehen und welche Form ihre Früchte, die Eicheln, haben. Doch das war es dann auch schon mit dem Wissen über diesen seit Jahrtausenden verehrten Baum bei Vielen von uns weil wir sie in der heutigen Zeit als etwas alltägliches und ganz normales in unseren Wäldern betrachten.
Dabei handelt es sich bei der Eiche um eine Baumart die es schon vor Millionen von Jahren gab. Sie traten bereits im Tertiär auf, vor rund 12 Millionen Jahren, was durch archäologische Funde in Sedimentschichten bewiesen wurde.
Heute kennen wir über 450 unterschiedliche Arten der Eichenbäume, darunter solche wie Weiß-Eichen und Roteichen.
Doch das wirklich beeindruckende an diesem Baum neben ihrer bereits seit langem bestehenden Existenz auf der Erde sind unter anderem ihr hohes Alter, welches sie erreichen kann, ihre kulturelle und religiöse Vergangenheit, aber vor allen Dingen auch ihre heilenden Kräfte.
Von vielen Kulturen wurde sie schon vor tausenden von Jahren verehrt. Oftmals wurde sie auch als irdische Verbindung zu den Göttern angesehen und den Gottheiten geweiht. So galt sie den alten Griechen beispielsweise als der Baum des Zeus und es entstand das Eichenorakel von Dodonna. Bei den Römern war sie dem Jupiter, dem obersten Gott des alten Rom gewidmet. Die Kelten verbanden die Eiche mit ihrem Wettergott und Himmelsherrscher Taranis und die Germanen widmeten sie Donar, oder Thor, dem Donnergott. Speziell die Sachsen beteten die sogenannte Irminsul an, wobei es sich um eine alte hohle Eiche handelte.
Sogar im Christentum gilt der Eichenbaum als heilig, wenngleich viele der alten germanischen Eichen gefällt wurden um den Heiden den Christlichen Glauben schmackhaft zu machen. Dennoch wird die Eiche im Christentum mit der heiligen Maria gleichgesetzt und gilt als Lebensbaum der für das ewige Leben und das ewige Heil steht.
Die Eichenbaumarten sind auch weit verbreitet. Neben Europa, Asien und Nordamerika findet man sie in Kolumbien, auf den karibischen Inseln und in Zentralamerika, wobei ein Schwerpunkt der Artenvielfalt jedoch in Nordamerika liegt.
Ihr Alter kann die 1000 Jahre durchaus übersteigen. Die älteste urkundlich erwähnte Eiche steht in der Oststeiermark und wurde bereits im Jahre 990 n. Chr. erwähnt, doch nach einigen Angaben soll es in Bulgarien gar eine Stieleiche geben deren Alter 1640 Jahre beträgt. Somit wäre sie der älteste Laubbaum Europas.
In Deutschland stellen Eichen nach den Buchen die zweithäufigste Baumart dar. Man findet sie meist jedoch in Mischwäldern, größere Eichenwälder sind sehr selten.
Interessant an der Eiche sind wie bereits oben erwähnt jedoch vor allem auch ihre heilenden Kräfte, sowie die Vielfalt an Möglichkeiten bei der diese Verwendung finden.
So kann man etwa die Eicheln die im Herbst heranreifen durch Röstung als Kaffeeersatz verwenden, oder einen Tee daraus herstellen, da sie sehr viele Bitterstoffe enthalten. Auch wurden sie in früherer Zeit oftmals mehrmals gewaschen um ihre Bitterstoffe zu entfernen und danach zu Mehl verarbeitet, was zum Backen von Brot verwendet werden konnte. So hat man so manche Hungersnot lindern können.
Zudem wurden Eicheln als Nahrungsmittel für die Schweine verwendet.
Noch mehr Möglichkeiten als ihre Früchte bietet jedoch die Rinde der Eiche. Sie enthält sehr viele Gerbstoffe und kann als Tee, Tinktur oder auch als Zusatz fürs Badewasser verwendet werden. Eine Gurgellösung aus Eichenrindentee hilft bei Entzündungen im Mund und Rachenraum da der gesamte betroffene Bereich gereinigt wird und sie danach ihre antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung entfaltet.
Auch bei Magen und Darmproblemen jedweder Art sorgt der Eichenrindentee für schnelle Linderung der Symptome und eine vollständige Genesung.
Sie besitzt eine adstringierende Wirkung, das heißt sie wirkt auf Gewebe und Schleimhäute zusammenziehend und kann so sogar zur Abheilung von Magen oder Darmgeschwüren, sowie leichten inneren Blutungen verwendet werden.
Am häufigsten wird die Eichenrinde bzw. ihr Extrakt jedoch äußerlich angewendet: Bei Waschungen, als Badezusatz oder als Umschlag.
So lassen sich schwer heilende Wunden, Ekzeme, Krampfadern oder Hämorrhoiden gut bekämpfen. Letztere schrumpfen durch die adstringierende Wirkung der Pflanze. Selbst gegen Fußpilz können Eichenrindenbäder eine starke Wirkung erzielen.
Wer die Eicheln selbst sammeln möchte sollte dies im Oktober tun, die Eichenrinde erntet man am besten von März bis Mai.
Von der Rinde verwendet man dann etwa 1-2 Teelöffel voll mit einer Tasse kaltem Wasser, welches man mit der Rinde zusammen aufkocht und etwa 5 Minuten kochen lässt.
Für die äußerliche Anwendung als Badezusatz oder für Umschläge gibt es inzwischen in den Apotheken Eichenrindenextrakt zu kaufen, wer jedoch selbst die Rinde ernten und verwenden möchte der gibt einige hundert Gramm davon mit ins heiße Badewasser und lässt es eine Weile drin bevor man sich ins Wasser legt.
Sowohl geschichtlich, als auch Kulturell und vor allem aus medizinischer Sicht stellt die Eiche somit eine unglaublich vielfältige Pflanze dar, die nach und nach wieder an Bedeutung gewinnt, nachdem sie wie so viele Kräuter und Pflanzen unserer Zeit mehr oder weniger in Vergessenheit geriet.
Quellen:
Eintrag auf heilkraeuter.de
Beitrag zur Eiche als Heilpflanze auf fitundgesund.at
Wikipedia-Seite zum Thema "Eichen"
Dabei handelt es sich bei der Eiche um eine Baumart die es schon vor Millionen von Jahren gab. Sie traten bereits im Tertiär auf, vor rund 12 Millionen Jahren, was durch archäologische Funde in Sedimentschichten bewiesen wurde.
Heute kennen wir über 450 unterschiedliche Arten der Eichenbäume, darunter solche wie Weiß-Eichen und Roteichen.
Doch das wirklich beeindruckende an diesem Baum neben ihrer bereits seit langem bestehenden Existenz auf der Erde sind unter anderem ihr hohes Alter, welches sie erreichen kann, ihre kulturelle und religiöse Vergangenheit, aber vor allen Dingen auch ihre heilenden Kräfte.
Von vielen Kulturen wurde sie schon vor tausenden von Jahren verehrt. Oftmals wurde sie auch als irdische Verbindung zu den Göttern angesehen und den Gottheiten geweiht. So galt sie den alten Griechen beispielsweise als der Baum des Zeus und es entstand das Eichenorakel von Dodonna. Bei den Römern war sie dem Jupiter, dem obersten Gott des alten Rom gewidmet. Die Kelten verbanden die Eiche mit ihrem Wettergott und Himmelsherrscher Taranis und die Germanen widmeten sie Donar, oder Thor, dem Donnergott. Speziell die Sachsen beteten die sogenannte Irminsul an, wobei es sich um eine alte hohle Eiche handelte.
Sogar im Christentum gilt der Eichenbaum als heilig, wenngleich viele der alten germanischen Eichen gefällt wurden um den Heiden den Christlichen Glauben schmackhaft zu machen. Dennoch wird die Eiche im Christentum mit der heiligen Maria gleichgesetzt und gilt als Lebensbaum der für das ewige Leben und das ewige Heil steht.
Die Eichenbaumarten sind auch weit verbreitet. Neben Europa, Asien und Nordamerika findet man sie in Kolumbien, auf den karibischen Inseln und in Zentralamerika, wobei ein Schwerpunkt der Artenvielfalt jedoch in Nordamerika liegt.
Ihr Alter kann die 1000 Jahre durchaus übersteigen. Die älteste urkundlich erwähnte Eiche steht in der Oststeiermark und wurde bereits im Jahre 990 n. Chr. erwähnt, doch nach einigen Angaben soll es in Bulgarien gar eine Stieleiche geben deren Alter 1640 Jahre beträgt. Somit wäre sie der älteste Laubbaum Europas.
In Deutschland stellen Eichen nach den Buchen die zweithäufigste Baumart dar. Man findet sie meist jedoch in Mischwäldern, größere Eichenwälder sind sehr selten.
Interessant an der Eiche sind wie bereits oben erwähnt jedoch vor allem auch ihre heilenden Kräfte, sowie die Vielfalt an Möglichkeiten bei der diese Verwendung finden.
So kann man etwa die Eicheln die im Herbst heranreifen durch Röstung als Kaffeeersatz verwenden, oder einen Tee daraus herstellen, da sie sehr viele Bitterstoffe enthalten. Auch wurden sie in früherer Zeit oftmals mehrmals gewaschen um ihre Bitterstoffe zu entfernen und danach zu Mehl verarbeitet, was zum Backen von Brot verwendet werden konnte. So hat man so manche Hungersnot lindern können.
Zudem wurden Eicheln als Nahrungsmittel für die Schweine verwendet.
Noch mehr Möglichkeiten als ihre Früchte bietet jedoch die Rinde der Eiche. Sie enthält sehr viele Gerbstoffe und kann als Tee, Tinktur oder auch als Zusatz fürs Badewasser verwendet werden. Eine Gurgellösung aus Eichenrindentee hilft bei Entzündungen im Mund und Rachenraum da der gesamte betroffene Bereich gereinigt wird und sie danach ihre antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung entfaltet.
Auch bei Magen und Darmproblemen jedweder Art sorgt der Eichenrindentee für schnelle Linderung der Symptome und eine vollständige Genesung.
Sie besitzt eine adstringierende Wirkung, das heißt sie wirkt auf Gewebe und Schleimhäute zusammenziehend und kann so sogar zur Abheilung von Magen oder Darmgeschwüren, sowie leichten inneren Blutungen verwendet werden.
Am häufigsten wird die Eichenrinde bzw. ihr Extrakt jedoch äußerlich angewendet: Bei Waschungen, als Badezusatz oder als Umschlag.
So lassen sich schwer heilende Wunden, Ekzeme, Krampfadern oder Hämorrhoiden gut bekämpfen. Letztere schrumpfen durch die adstringierende Wirkung der Pflanze. Selbst gegen Fußpilz können Eichenrindenbäder eine starke Wirkung erzielen.
Wer die Eicheln selbst sammeln möchte sollte dies im Oktober tun, die Eichenrinde erntet man am besten von März bis Mai.
Von der Rinde verwendet man dann etwa 1-2 Teelöffel voll mit einer Tasse kaltem Wasser, welches man mit der Rinde zusammen aufkocht und etwa 5 Minuten kochen lässt.
Für die äußerliche Anwendung als Badezusatz oder für Umschläge gibt es inzwischen in den Apotheken Eichenrindenextrakt zu kaufen, wer jedoch selbst die Rinde ernten und verwenden möchte der gibt einige hundert Gramm davon mit ins heiße Badewasser und lässt es eine Weile drin bevor man sich ins Wasser legt.
Sowohl geschichtlich, als auch Kulturell und vor allem aus medizinischer Sicht stellt die Eiche somit eine unglaublich vielfältige Pflanze dar, die nach und nach wieder an Bedeutung gewinnt, nachdem sie wie so viele Kräuter und Pflanzen unserer Zeit mehr oder weniger in Vergessenheit geriet.
Quellen:
Eintrag auf heilkraeuter.de
Beitrag zur Eiche als Heilpflanze auf fitundgesund.at
Wikipedia-Seite zum Thema "Eichen"
Mittwoch, 15. Oktober 2014
Excalibur - Der sinnlose Tod eines Hundes
Es war in den letzten Tagen eines der Themen, das in den Medien immer wieder aufkam: Die Euthanasie des Hundes Excalibur, der eingeschläfert wurde weil sein Frauchen sich mit Ebola infiziert hat.
Sein Frauchen, die Krankenschwester Teresa Romero, hatte sich mit dem tödlichen Ebola Virus angesteckt als sie sich um einen von zwei Patienten kümmerte die mit dem Virus aus Sierra Leone in das Krankenhaus Carlos III. in Madrid eingeliefert worden und dort an den Folgen der Krankheit starben.
Die Frau infizierte sich nach Untersuchungen der Klinik höchstwarscheinlich beim Ablegen ihrer Schutzkleidung, als sie ihr Gesicht unbeabsichtigt mit einem kontaminierten Arbeitshandschuh berührte.
Ihr Hund spielte dabei nicht die geringste Rolle und dennoch musste er sterben.
Der Ehemann der infizierten Frau, welcher sich ebenfalls in Quarantäne in einem Krankenhaus befindet, startete noch vor der Einschläferungsaktion einen Aufruf im Internet und machte so die ganze Welt auf den Fall aufmerksam. Mehr als 86000 Menschen unterschrieben eine Petition zur Rettung von Excalibur, jedoch vergebens. Per Gerichtsbeschluss und ohne das Mitspracherecht seiner Halter wurde das Tier von den spanischen Behörden aus der Wohnung geholt und daraufhin eingeschläfert. Sein Leichnam wurde schnellstmöglich verbrannt.
Diese ganze Geschichte hat einen wirklich faden Beigeschmack, da es bisher keinen einzigen erwiesenen Fall gibt in dem ein Hund als Überträger der Krankheit in Frage kommt. Es gäbe laut Experten lediglich Hinweise darauf das Hunde sich mit Ebola anstecken könnten.
Aus Afrika ist bekannt das diverse Fledermausarten das Virus in sich tragen können, ohne an Ebola zu erkranken, von einigen Affenarten weiß man das sie sich an Ebola anstecken und auch daran sterben können. Zu Haustieren liegen jedoch keine speziellen Studien vor. Es gibt lediglich eine Studie aus dem Jahr 2005 in der Forscher einen Ebola-Ausbruch aus den Jahren 2001/2002 in Gabun untersuchten. Dabei fanden sie Antikörper gegen das Ebola-Virus im Körper von Hunden was als Hinweis auf eine frühere Infektion gedeutet wurde. Jedoch konnten sie nicht sagen, falls die Tiere wirklich an Ebola erkrankt waren, wo sie sich angesteckt hatten: Bei Menschen oder bei Tieren. Und es gab auch keinerlei Rückschlüsse darauf das eine Ansteckung von einem Hund auf einen Menschen erfolgt wäre.
Jetzt musste Excalibur, der sich eigentlich bester Gesundheit erfreute, sterben. Und das ganze aus reiner Vorsicht, mit der Begründung das man keinerlei Risiko eingehen wolle.
Hinsichtlich der Unvorsichtigkeit der Menschen und der weiteren Ausbreitung der Epidemie scheint eine solche Begründung schon relativ lächerlich.
Ein Tier dem nicht nachgewiesen werden konnte das es eine Gefahr darstellt musste sterben, aber stattdessen werden reihenweise Ebola-Patienten nach Europa eingeflogen, obwohl Menschen zu Fehlern neigen und die Gefahr einer Ausbreitung dadurch wesentlich höher ist.
Das es allerdings auch anders geht zeigt nun ein Fall aus den USA. Auch dort hat sich eine Pflegekraft mit dem tödlichen Virus infiziert und auch sie besitzt einen Hund. In der US-Stadt Dallas entschied der dortige Bürgermeister das der Hund in Quarantäne gehalten werde und sofern die Patienten wieder gesund werde, sie ihren Hund wieder haben dürfe. Die Begründung dazu lautete: Ein Hund sei sehr wichtig für einen Menschen.
Der Bürgermeister von Dallas, namens Mike Rawlings, trifft damit eine durchaus mutige Entscheidung in einer Zeit in der die Angst vor einer großräumigen Ausbreitung des Virus wächst und Panik allerorts spürbar ist. Dennoch scheint eine solche Entscheidung, auch wenn viele Experten zur Vorsicht mahnen, richtig.
Bevor noch mehr Haustiere sinnlos sterben müssen sollten sich einige ein Beispiel hieran nehmen, zumal es nun in absehbarer Zeit gewiss exaktere Studien über die Ansteckungsgefahr des Ebola-Virus von Tier auf Mensch und umgekehrt geben wird.
Quellen:
Artikel zu Excalibur auf Spiegel Online
Artikel auf krone.at
Artikel über Dallas auf n24.de
Sein Frauchen, die Krankenschwester Teresa Romero, hatte sich mit dem tödlichen Ebola Virus angesteckt als sie sich um einen von zwei Patienten kümmerte die mit dem Virus aus Sierra Leone in das Krankenhaus Carlos III. in Madrid eingeliefert worden und dort an den Folgen der Krankheit starben.
Die Frau infizierte sich nach Untersuchungen der Klinik höchstwarscheinlich beim Ablegen ihrer Schutzkleidung, als sie ihr Gesicht unbeabsichtigt mit einem kontaminierten Arbeitshandschuh berührte.
Ihr Hund spielte dabei nicht die geringste Rolle und dennoch musste er sterben.
Der Ehemann der infizierten Frau, welcher sich ebenfalls in Quarantäne in einem Krankenhaus befindet, startete noch vor der Einschläferungsaktion einen Aufruf im Internet und machte so die ganze Welt auf den Fall aufmerksam. Mehr als 86000 Menschen unterschrieben eine Petition zur Rettung von Excalibur, jedoch vergebens. Per Gerichtsbeschluss und ohne das Mitspracherecht seiner Halter wurde das Tier von den spanischen Behörden aus der Wohnung geholt und daraufhin eingeschläfert. Sein Leichnam wurde schnellstmöglich verbrannt.
Diese ganze Geschichte hat einen wirklich faden Beigeschmack, da es bisher keinen einzigen erwiesenen Fall gibt in dem ein Hund als Überträger der Krankheit in Frage kommt. Es gäbe laut Experten lediglich Hinweise darauf das Hunde sich mit Ebola anstecken könnten.
Aus Afrika ist bekannt das diverse Fledermausarten das Virus in sich tragen können, ohne an Ebola zu erkranken, von einigen Affenarten weiß man das sie sich an Ebola anstecken und auch daran sterben können. Zu Haustieren liegen jedoch keine speziellen Studien vor. Es gibt lediglich eine Studie aus dem Jahr 2005 in der Forscher einen Ebola-Ausbruch aus den Jahren 2001/2002 in Gabun untersuchten. Dabei fanden sie Antikörper gegen das Ebola-Virus im Körper von Hunden was als Hinweis auf eine frühere Infektion gedeutet wurde. Jedoch konnten sie nicht sagen, falls die Tiere wirklich an Ebola erkrankt waren, wo sie sich angesteckt hatten: Bei Menschen oder bei Tieren. Und es gab auch keinerlei Rückschlüsse darauf das eine Ansteckung von einem Hund auf einen Menschen erfolgt wäre.
Jetzt musste Excalibur, der sich eigentlich bester Gesundheit erfreute, sterben. Und das ganze aus reiner Vorsicht, mit der Begründung das man keinerlei Risiko eingehen wolle.
Hinsichtlich der Unvorsichtigkeit der Menschen und der weiteren Ausbreitung der Epidemie scheint eine solche Begründung schon relativ lächerlich.
Ein Tier dem nicht nachgewiesen werden konnte das es eine Gefahr darstellt musste sterben, aber stattdessen werden reihenweise Ebola-Patienten nach Europa eingeflogen, obwohl Menschen zu Fehlern neigen und die Gefahr einer Ausbreitung dadurch wesentlich höher ist.
Das es allerdings auch anders geht zeigt nun ein Fall aus den USA. Auch dort hat sich eine Pflegekraft mit dem tödlichen Virus infiziert und auch sie besitzt einen Hund. In der US-Stadt Dallas entschied der dortige Bürgermeister das der Hund in Quarantäne gehalten werde und sofern die Patienten wieder gesund werde, sie ihren Hund wieder haben dürfe. Die Begründung dazu lautete: Ein Hund sei sehr wichtig für einen Menschen.
Der Bürgermeister von Dallas, namens Mike Rawlings, trifft damit eine durchaus mutige Entscheidung in einer Zeit in der die Angst vor einer großräumigen Ausbreitung des Virus wächst und Panik allerorts spürbar ist. Dennoch scheint eine solche Entscheidung, auch wenn viele Experten zur Vorsicht mahnen, richtig.
Bevor noch mehr Haustiere sinnlos sterben müssen sollten sich einige ein Beispiel hieran nehmen, zumal es nun in absehbarer Zeit gewiss exaktere Studien über die Ansteckungsgefahr des Ebola-Virus von Tier auf Mensch und umgekehrt geben wird.
Quellen:
Artikel zu Excalibur auf Spiegel Online
Artikel auf krone.at
Artikel über Dallas auf n24.de
Samstag, 27. September 2014
Neue Erkenntnisse über die Auswirkung des Klimawandels auf heimische Baumarten
Das auf der ganzen Welt inzwischen der Klimawandel eingesetzt hat ist vielerorts bereits offensichtlich und sogar spürbar. Durch das Abschmelzen der Polkappen und den steigenden Meeresspiegel nehmen Sturmfluten und andere Naturkatastrophen zu und langsam aber sicher verschwinden ganze Inseln im Meer.
Doch nicht alle Auswirkungen sind derart offensichtlich oder geschehen in einem dermaßen rasanten Tempo.
Zu den eher langatmigen Auswirkungen des Klimawandels kann man jetzt, nach den Ergebnissen einer Langzeitstudie der Technischen Universität München (TUM), das Wachstum diverser Baumarten in Deutschland und in ganz Mitteleuropa zählen.
Den Auswertungen der Forscher der TUM zufolge wachsen einzelne Baumarten hierzulande seit 1960 um bis zu 70 Prozent schneller.
Die Studie basiert auf Langzeit-Daten von Versuchsflächen die seit 1870 kontinuierlich beobachtet werden.
Damals vor 144 Jahren begannen die Studien zum Wachstum der Bäume als August von Ganhofer, ein leitender Beamter der königlichen Forstverwaltung und Franz von Baur als erster Fachvertreter für Ertragskunde an der Universität München ein Versuchsflächennetz aufbauten.
Inzwischen gibt es 151 Versuchsanlagen mit 980 Parzellen und 153 Hektar Messfläche, welche die Uni München gemeinsam mit der bayrischen Staatsforstverwaltung betreut.
Obwohl die Versuchsflächen hinsichtlich Klima und Bodenbeschaffenheit Unterschiede aufweisen sei überall ein Trend zum schnelleren Wachstum zu erkennen.
Ursachen für das schnellere Wachstum seien den Forschern zufolge das wärmere Klima, sowie die längere Vegetationszeit. Ein weiterer Grund sei die Zunahme von Kohlendioxid und Stickstoff. Interessanterweise hat der saure Regen die Versuchsflächen nur vorübergehend beeinträchtigt, da der Eintrag von Schadstoffen seit den 1970er Jahren ja auch deutlich reduziert wurde.
Spitzenreiter im Wachstumsprozess ist übrigens die Buche, bei der einzelne Bäume eine Wachstumssteigerung von bis zu 77 Prozent anzeigen. Seltsamerweise wachsen aber auch die Fichten deutlich schneller, denen man keine guten Aussichten hinsichtlich des Klimawandels zugetraut hatte.
Insgesamt wachsen die Bestände jedoch nicht ganz so schnell als einzelne Exemplare, da größere Bäume mehr Platz brauchen und somit das Wachstum der kleineren Bäume einschränken.
So kommt es aber immer noch zu einer Gesamtsteigerung des Wachstums innerhalb ganzer Buchenbestände um 30 Prozent und auch die Fichtenbestände haben in der Gesamtheit um 10 Prozent zugelegt.
Welche Auswirkungen das erhöhte Wachstum und auch der damit verbundene schnellere Alterungsprozess für die gesamte Fauna und Flora in Mitteleuropa haben wird lässt sich vorerst nur spekulieren. Alles in allem dürften es aber gerade die Tier und Pflanzenarten zu spüren bekommen deren Habitate von bestimmten Waldentwicklungsphasen abhängen. Eine höhere Mobilität kann für diese Arten zu einer Lebensnotwendigkeit werden.
Quellen:
Artikel auf feelgreen.de
Ausführlicher Beitrag auf Ingenieur.de
Artikel auf Süddeutsche.de
Doch nicht alle Auswirkungen sind derart offensichtlich oder geschehen in einem dermaßen rasanten Tempo.
Zu den eher langatmigen Auswirkungen des Klimawandels kann man jetzt, nach den Ergebnissen einer Langzeitstudie der Technischen Universität München (TUM), das Wachstum diverser Baumarten in Deutschland und in ganz Mitteleuropa zählen.
Den Auswertungen der Forscher der TUM zufolge wachsen einzelne Baumarten hierzulande seit 1960 um bis zu 70 Prozent schneller.
Die Studie basiert auf Langzeit-Daten von Versuchsflächen die seit 1870 kontinuierlich beobachtet werden.
Damals vor 144 Jahren begannen die Studien zum Wachstum der Bäume als August von Ganhofer, ein leitender Beamter der königlichen Forstverwaltung und Franz von Baur als erster Fachvertreter für Ertragskunde an der Universität München ein Versuchsflächennetz aufbauten.
Inzwischen gibt es 151 Versuchsanlagen mit 980 Parzellen und 153 Hektar Messfläche, welche die Uni München gemeinsam mit der bayrischen Staatsforstverwaltung betreut.
Obwohl die Versuchsflächen hinsichtlich Klima und Bodenbeschaffenheit Unterschiede aufweisen sei überall ein Trend zum schnelleren Wachstum zu erkennen.
Ursachen für das schnellere Wachstum seien den Forschern zufolge das wärmere Klima, sowie die längere Vegetationszeit. Ein weiterer Grund sei die Zunahme von Kohlendioxid und Stickstoff. Interessanterweise hat der saure Regen die Versuchsflächen nur vorübergehend beeinträchtigt, da der Eintrag von Schadstoffen seit den 1970er Jahren ja auch deutlich reduziert wurde.
Spitzenreiter im Wachstumsprozess ist übrigens die Buche, bei der einzelne Bäume eine Wachstumssteigerung von bis zu 77 Prozent anzeigen. Seltsamerweise wachsen aber auch die Fichten deutlich schneller, denen man keine guten Aussichten hinsichtlich des Klimawandels zugetraut hatte.
Insgesamt wachsen die Bestände jedoch nicht ganz so schnell als einzelne Exemplare, da größere Bäume mehr Platz brauchen und somit das Wachstum der kleineren Bäume einschränken.
So kommt es aber immer noch zu einer Gesamtsteigerung des Wachstums innerhalb ganzer Buchenbestände um 30 Prozent und auch die Fichtenbestände haben in der Gesamtheit um 10 Prozent zugelegt.
Welche Auswirkungen das erhöhte Wachstum und auch der damit verbundene schnellere Alterungsprozess für die gesamte Fauna und Flora in Mitteleuropa haben wird lässt sich vorerst nur spekulieren. Alles in allem dürften es aber gerade die Tier und Pflanzenarten zu spüren bekommen deren Habitate von bestimmten Waldentwicklungsphasen abhängen. Eine höhere Mobilität kann für diese Arten zu einer Lebensnotwendigkeit werden.
Quellen:
Artikel auf feelgreen.de
Ausführlicher Beitrag auf Ingenieur.de
Artikel auf Süddeutsche.de
Mittwoch, 20. August 2014
Panda Drillinge erblicken in China das Licht der Welt
Der große Panda steht schon seit Jahrzehnten auf der Liste der bedrohten Tierarten, da seine Heimat immer kleiner wird.
Die Bambuswälder in den Bergregionen Zentralchinas werden immer stärker gerodet oder müssen landwirtschaftlichen Nutzflächen weichen und da sie das einzige Habitat darstellen in dem die großen, bis zu 1,80m langen und bis zu 160 Kilogramm schweren Tiere vorkommen, belaufen sich die Bestandszahlen der Tiere schätzungsweise auf nur noch 1600 insgesamt.
Davon leben etwa 300 Tiere in Zoos und da die Reproduktionsrate der Bären sehr gering ist fördert vor allem die Chinesische Regierung immer mehr Schutzprogramme für Pandabären, zumal diese ein Symbol für China sind und dort fast schon verehrt werden.
Bislang gelangen nur selten Geburten außerhalb der freien Wildbahn und wenn war es meist nur ein Jungtier das überlebte.
Nun teilte jedoch Chinas Forschungszentrum zum Schutz von Pandas mit das im Chimelong Safari Park in der südchinesischen Stadt Guangzhou eine erfolgreiche Geburt von Panda Drillingen stattfand, die schon fast einem Wunder gleichkäme.
Am 29. Juli erblickten die drei kleinen Bärchen das Licht der Welt und wurden, nachdem die Mutter von der Geburt so geschwächt war, vorerst in einen Brutkasten gesteckt und von Hand ernährt und aufgepäppelt.
Inzwischen hat die Mutter sich jedoch wieder erholt und kümmert sich um die Kleinen, die seither ordentlich an Gewicht zugelegt haben.
Zuchtexperten werten diese Geburt als wichtiges Ereignis für Chinas Zuchtprogramme und für das zukünftige Überleben der Pandas.
Doch noch ist es etwas zu früh um wirklich von einem Wunder zu sprechen, da es hin und wieder schon vorgekommen sei das mehrere Pandas geboren wurden, diese jedoch die ersten sechs Monate nicht überlebt hätten. Erst wenn die Drillinge diese ersten sechs Monate ihres Lebens überstehen, sind sich die Experten einig, kann man vom Überleben und von einem Wunder sprechen.
Die Schwangerschaft wurde übrigens durch eine künstliche Befruchtung des Panda Weibchens namens Juxiao, was übersetzt "Lächeln der Chrysantheme" bedeutet, erreicht.
Auch in Großbritannien im Zoo von Edinburgh, der schottischen Hauptstadt, wurde eine erfolgreiche künstliche Befruchtung durchgeführt und es könnte demnächst Panda Nachwuchs anstehen.
Doch noch sei es zu früh wie der Pfleger der Pandadame Tian Tian mitteilte, denn im vergangenen Jahr habe sie nach einer künstlichen Befruchtung eine Fehlgeburt erlitten, was auch jetzt wieder eine mögliche Gefahr darstellen würde.
Dennoch scheint es ein bedeutender Schritt im Kampf ums Überleben einer stark bedrohten Spezies darzustellen und es bleibt zu hoffen das die kleinen Pandas groß und kräftig werden.
Quellen:
Artikel auf feelgreen.de
Artikel auf n-tv.de
Die Bambuswälder in den Bergregionen Zentralchinas werden immer stärker gerodet oder müssen landwirtschaftlichen Nutzflächen weichen und da sie das einzige Habitat darstellen in dem die großen, bis zu 1,80m langen und bis zu 160 Kilogramm schweren Tiere vorkommen, belaufen sich die Bestandszahlen der Tiere schätzungsweise auf nur noch 1600 insgesamt.
Davon leben etwa 300 Tiere in Zoos und da die Reproduktionsrate der Bären sehr gering ist fördert vor allem die Chinesische Regierung immer mehr Schutzprogramme für Pandabären, zumal diese ein Symbol für China sind und dort fast schon verehrt werden.
Bislang gelangen nur selten Geburten außerhalb der freien Wildbahn und wenn war es meist nur ein Jungtier das überlebte.
Nun teilte jedoch Chinas Forschungszentrum zum Schutz von Pandas mit das im Chimelong Safari Park in der südchinesischen Stadt Guangzhou eine erfolgreiche Geburt von Panda Drillingen stattfand, die schon fast einem Wunder gleichkäme.
Am 29. Juli erblickten die drei kleinen Bärchen das Licht der Welt und wurden, nachdem die Mutter von der Geburt so geschwächt war, vorerst in einen Brutkasten gesteckt und von Hand ernährt und aufgepäppelt.
Inzwischen hat die Mutter sich jedoch wieder erholt und kümmert sich um die Kleinen, die seither ordentlich an Gewicht zugelegt haben.
Zuchtexperten werten diese Geburt als wichtiges Ereignis für Chinas Zuchtprogramme und für das zukünftige Überleben der Pandas.
Doch noch ist es etwas zu früh um wirklich von einem Wunder zu sprechen, da es hin und wieder schon vorgekommen sei das mehrere Pandas geboren wurden, diese jedoch die ersten sechs Monate nicht überlebt hätten. Erst wenn die Drillinge diese ersten sechs Monate ihres Lebens überstehen, sind sich die Experten einig, kann man vom Überleben und von einem Wunder sprechen.
Die Schwangerschaft wurde übrigens durch eine künstliche Befruchtung des Panda Weibchens namens Juxiao, was übersetzt "Lächeln der Chrysantheme" bedeutet, erreicht.
Auch in Großbritannien im Zoo von Edinburgh, der schottischen Hauptstadt, wurde eine erfolgreiche künstliche Befruchtung durchgeführt und es könnte demnächst Panda Nachwuchs anstehen.
Doch noch sei es zu früh wie der Pfleger der Pandadame Tian Tian mitteilte, denn im vergangenen Jahr habe sie nach einer künstlichen Befruchtung eine Fehlgeburt erlitten, was auch jetzt wieder eine mögliche Gefahr darstellen würde.
Dennoch scheint es ein bedeutender Schritt im Kampf ums Überleben einer stark bedrohten Spezies darzustellen und es bleibt zu hoffen das die kleinen Pandas groß und kräftig werden.
Quellen:
Artikel auf feelgreen.de
Artikel auf n-tv.de
Montag, 28. Juli 2014
Der Igel - Ein kleiner stachliger Freund in Garten und Umgebung
Unsere kleinen stachelbewehrten Freunde aus dem Reich der Tiere stellen für einen Jeden von uns immer wieder aufs Neue eine interessante Begegnung dar wenn sie uns über den Weg laufen.
Die Rede ist vom Igel, einem kleinen Helfer im Garten und ein interessanter Anblick für Jung und Alt.
Heutzutage kommt es immer häufiger vor das man im eigenen Garten auf einen Igel oder gar eine ganze Igelfamilie trifft. Letzteres kann passieren wenn die Igelmutter im Gebüsch oder unter einer Hecke ein Nest für die Jungen angelegt hat.
Der Grund dafür das man die Tiere immer häufiger so nahe beim Menschen antrifft ist wie so oft die Verkleinerung seines Lebensraumes durch Rodung, Landwirtschaft und die Umwandlung der Wälder in Forste.
Sein reichhaltiger Ernährungsplan sorgt dafür das er von Gartenbesitzern durchaus gerne geduldet wird, da er sich neben Würmern auch von Schnecken, Spinnen und Insekten ernährt. Zusätzlich vergreift er sich auch hin und wieder an Eiern und im Herbst sieht man die Tiere vermehrt Samen, Nüsse, Beeren oder Fallobst verspeisen. Dies dient zur Vorbereitung auf den Winterschlaf, da der Igel möglichst kohlehydratreiche vegetarische Nahrung zu sich nimmt was zu einem Ansteigen des Blutzuckerspiegels führt.
Und eben dieser Blutzuckerspiegel wirkt bei kalten Minusgraden wie ein Frostschutzmittel.
Man sollte jedoch unbedingt darauf achten, speziell als Katzenhalter denen man Milch draussen hinstellt, das Igel die Milch zwar lieben, sie aber nicht verdauen können und schweren Durchfall davon bekommen.
Auch denken sich viele Leute das sie den Tieren etwas Gutes tun wenn sie sie aufnehmen und versuchen sie durch den Winter zu bringen, insbesondere wenn es sich um Jungtiere handelt.
Dabei gilt es jedoch einige Dinge zu beachten. In erster Linie sei erwähnt das Igel unter Naturschutz stehen und es gesetzwidrig ist ein gesundes Tier in seine Obhut aufzunehmen. Allerdings gibt es hierzu Ausnahmen, über diese sollte man sich aber schon vorher informieren.
So ist es beispielsweise erlaubt kranke, sowie abgemagerte oder verletzte Igel aufzunehmen, sie zu pflegen und möglicherweise durch den Winter zu bringen. Ratsam ist es jedoch dazu Jemanden hinzuzuziehen der bereits Erfahrung damit hat, etwa einen Wildhüter, den örtlichen Tierschutzverein oder private Tierschützer.
Genauere Informationen zur Überwinterung, sowie zum Ablaufplan was zu tun ist wenn man einen Igel findet von dem man glaubt er habe Hilfe nötig werden in den untenstehenden Links zur Verfügung gestellt.
Auf alle Fälle sollte man auch bei der Pflege des eigenen Gartens darauf achten ob unter einer Hecke, einem Gebüsch oder manchmal auch unter Abdeckplanen ein Igelnest, eventuell sogar mit Jungen darin, vorhanden ist.
Falls man auf ein solches Nest stößt oder das Muttertier beim Bau eines solchen vorfindet heißt es sich möglichst zu entfernen und die Tiere in Ruhe zu lassen. Denn wenn die Igelmutter sich gestört und bedroht fühlt kann es vorkommen das sie die Jungtiere verlässt oder sogar tötet.
Auch die Verwendung von Giften gegen die natürlichen Beutetiere der Igel wie Schnecken oder Käfer kann tödlich für die Igel enden, daher ist von einem solchen Einsatz abzuraten, zumal es viele Möglichkeiten gibt auch ohne Gift im Garten auszukommen. Der Bund Naturschutz hilft da gerne weiter.
Wer also Abends im Garten sitzt und einen Igel schnaufend vorbeihuschen sieht oder gar die Schmatzgeräusche vernimmt weil er gerade einen saftigen Wurm oder eine Schnecke verdrückt, der darf sich gerne an dem Anblick des kleinen Stacheltiers erfreuen aber sofern nicht erkennbar ist das es Probleme hat, das Tier in Ruhe seines Weges ziehen lassen.
Zu den natürlichen Feinden der Igel gehören neben Uhu, Marder, Wildschwein und Fuchs übrigens auch Hunde. Allerdings kann man Hundebesitzern nur davon abraten sie auf die Igel losgehen zu lassen, zumal es gesetzlich unter Strafe steht einen Igel zu verletzen.
Zumal bei einer solchen Begegnung der Hund jedoch ohnehin wohl die größeren Qualen erleiden würde, da Igel sich bei Gefahr zusammenrollen und so zu einem Stachelball werden, der mit bis zu 8000 Stacheln besetzt ist.
Quellen:
Tipps zur Igelhaltung je nach Jahreszeit
Infos zu Schutz und Hilfe für den Igel vom Bund Naturschutz
Weiter Tipps zur Igelpflege beim Tierschutzverein Mühlheim an der Ruhr
Checkliste bei Fund eines Igels auf "Pro Igel"
Die Rede ist vom Igel, einem kleinen Helfer im Garten und ein interessanter Anblick für Jung und Alt.
Heutzutage kommt es immer häufiger vor das man im eigenen Garten auf einen Igel oder gar eine ganze Igelfamilie trifft. Letzteres kann passieren wenn die Igelmutter im Gebüsch oder unter einer Hecke ein Nest für die Jungen angelegt hat.
Der Grund dafür das man die Tiere immer häufiger so nahe beim Menschen antrifft ist wie so oft die Verkleinerung seines Lebensraumes durch Rodung, Landwirtschaft und die Umwandlung der Wälder in Forste.
Sein reichhaltiger Ernährungsplan sorgt dafür das er von Gartenbesitzern durchaus gerne geduldet wird, da er sich neben Würmern auch von Schnecken, Spinnen und Insekten ernährt. Zusätzlich vergreift er sich auch hin und wieder an Eiern und im Herbst sieht man die Tiere vermehrt Samen, Nüsse, Beeren oder Fallobst verspeisen. Dies dient zur Vorbereitung auf den Winterschlaf, da der Igel möglichst kohlehydratreiche vegetarische Nahrung zu sich nimmt was zu einem Ansteigen des Blutzuckerspiegels führt.
Und eben dieser Blutzuckerspiegel wirkt bei kalten Minusgraden wie ein Frostschutzmittel.
Man sollte jedoch unbedingt darauf achten, speziell als Katzenhalter denen man Milch draussen hinstellt, das Igel die Milch zwar lieben, sie aber nicht verdauen können und schweren Durchfall davon bekommen.
Auch denken sich viele Leute das sie den Tieren etwas Gutes tun wenn sie sie aufnehmen und versuchen sie durch den Winter zu bringen, insbesondere wenn es sich um Jungtiere handelt.
Dabei gilt es jedoch einige Dinge zu beachten. In erster Linie sei erwähnt das Igel unter Naturschutz stehen und es gesetzwidrig ist ein gesundes Tier in seine Obhut aufzunehmen. Allerdings gibt es hierzu Ausnahmen, über diese sollte man sich aber schon vorher informieren.
So ist es beispielsweise erlaubt kranke, sowie abgemagerte oder verletzte Igel aufzunehmen, sie zu pflegen und möglicherweise durch den Winter zu bringen. Ratsam ist es jedoch dazu Jemanden hinzuzuziehen der bereits Erfahrung damit hat, etwa einen Wildhüter, den örtlichen Tierschutzverein oder private Tierschützer.
Genauere Informationen zur Überwinterung, sowie zum Ablaufplan was zu tun ist wenn man einen Igel findet von dem man glaubt er habe Hilfe nötig werden in den untenstehenden Links zur Verfügung gestellt.
Auf alle Fälle sollte man auch bei der Pflege des eigenen Gartens darauf achten ob unter einer Hecke, einem Gebüsch oder manchmal auch unter Abdeckplanen ein Igelnest, eventuell sogar mit Jungen darin, vorhanden ist.
Falls man auf ein solches Nest stößt oder das Muttertier beim Bau eines solchen vorfindet heißt es sich möglichst zu entfernen und die Tiere in Ruhe zu lassen. Denn wenn die Igelmutter sich gestört und bedroht fühlt kann es vorkommen das sie die Jungtiere verlässt oder sogar tötet.
Auch die Verwendung von Giften gegen die natürlichen Beutetiere der Igel wie Schnecken oder Käfer kann tödlich für die Igel enden, daher ist von einem solchen Einsatz abzuraten, zumal es viele Möglichkeiten gibt auch ohne Gift im Garten auszukommen. Der Bund Naturschutz hilft da gerne weiter.
Wer also Abends im Garten sitzt und einen Igel schnaufend vorbeihuschen sieht oder gar die Schmatzgeräusche vernimmt weil er gerade einen saftigen Wurm oder eine Schnecke verdrückt, der darf sich gerne an dem Anblick des kleinen Stacheltiers erfreuen aber sofern nicht erkennbar ist das es Probleme hat, das Tier in Ruhe seines Weges ziehen lassen.
Zu den natürlichen Feinden der Igel gehören neben Uhu, Marder, Wildschwein und Fuchs übrigens auch Hunde. Allerdings kann man Hundebesitzern nur davon abraten sie auf die Igel losgehen zu lassen, zumal es gesetzlich unter Strafe steht einen Igel zu verletzen.
Zumal bei einer solchen Begegnung der Hund jedoch ohnehin wohl die größeren Qualen erleiden würde, da Igel sich bei Gefahr zusammenrollen und so zu einem Stachelball werden, der mit bis zu 8000 Stacheln besetzt ist.
Quellen:
Tipps zur Igelhaltung je nach Jahreszeit
Infos zu Schutz und Hilfe für den Igel vom Bund Naturschutz
Weiter Tipps zur Igelpflege beim Tierschutzverein Mühlheim an der Ruhr
Checkliste bei Fund eines Igels auf "Pro Igel"
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