Donnerstag, 13. Februar 2014

Ingwer - Die Wunderknolle mit vielfältiger Wirkung

Der Ingwer, oder besser: Die Ingwerknolle, gelangt hierzulande zu immer größerer Beliebtheit. Das liegt nicht nur an ihrer Schärfe und dem typischen Geschmack der sie als Gewürz prädestiniert, sondern auch an ihren heilsamen Eigenschaften.

Obwohl der Ingwer im deutschsprachigen Raum bereits seit etwa dem 9. Jahrhundert bekannt ist wurde er wenn überhaupt nur von den Hexen und Heilkundigen als Heilkraut oder Heilknolle verwendet.
In den letzten Jahrzehnten wurden seine vielfältigen Heileigenschaften jedoch immer bekannter und die Knolle dadurch immer beliebter.

Dabei ist er wirklich vielseitig einsetzbar und dient unter anderem als Muntermacher, da er den Kreislauf in Schwung bringt und den Stoffwechsel anregt. Er wirkt ebenso stimulierend auf das Immunsystem und beugt so Krankheiten vor.
Die häufigste Verwendung von Ingwer als heilendes Kraut stellt er jedoch in Verbindung mit Übelkeit und Verdauungsproblemen dar. Er wirkt sich positiv auf die Darmflora auf und wirkt krampflösend sowie verdauungsanregend. Ebenso neutralisiert er Säuren und wird daher laut einer amerikanischen Studie sogar die Übelkeit von Krebspatienten beseitigen wenn er vor und nach der Chemotherapie eingenommen wird.

Auch bei chronischen Erkrankungen des Magen und Darmbereichs wie etwa Morbus Crohn kann er unterstützend wirken, was ich persönlich nur bestätigen kann.

Die Einnahmemöglichkeiten der Knolle sind nahezu ebenso vielseitig wie seine Wirkungsweise. Man kann die Knolle in Scheiben schneiden und mit heißem Wasser übergießen und dann als Tee zu sich nehmen, sie roh kauen nachdem man die raue Außenhaut entfernt hat oder gar kandiert oder als gezuckerte Ingwerwürfel einnehmen. Dabei schmeckt er im Grunde sehr gut, ist etwas scharf aber dennoch nicht unbedingt Jedermanns Geschmack, weswegen man ihn auch nur als Gewürz oder Beigabe zu einem Gericht wie etwa zu einem Salat verwenden kann.

Der Ursprung dieser Wunderknolle ist nicht genau bekannt, doch ist es warscheinlich das er aus dem südlichen Asien oder von den pazifischen Inseln stammt. Heutzutage bauen jedoch viele Länder Ingwer an, dabei gilt es aber zu beachten das je nach Herkunft der Geschmack und der Schärfegrad variiert. So ist etwa Ingwer aus Nigeria eine der schärfsten Sorten, Ingwer aus Jamaika hingegen schmeckt aber am intensivsten.
Der Größte Exporteur der Wunderknolle ist China. Dort wird er auch bereits seit Jahrtausenden als Heilpflanze geschätzt und in der traditionellen chinesischen Medizin häufig eingesetzt.

Lagern lässt sich die Knolle übrigens am besten im Frischhaltebeutel im Gemüsefach des Kühlschranks. Dort bleibt sie locker 3 - 4 Wochen frisch und kann je nachdem wie viel man benötigt teilweise abgeschnitten und wieder zurückgelegt werden. Getrocknet sollte er möglichst kühl und dunkel gelagert werden. Gemahlen verliert er schnell sein Aroma und sollte zügig verbraucht werden.

Alles in allem ist Ingwer aber ein echter Geheimtipp, vor allen Dingen in der kalten Jahreszeit um Erkältungen vorzubeugen, aber auch als Unterstützendes Heilkraut bei chronischen Darmbeschwerden.

Quellen:
Artikel auf feelgreen.de

Datenblatt auf gewuerzkarawane.de

Wirkungsweise bei randomhouse.de

Montag, 10. Februar 2014

Neue Quallen-Art im XXL Format aufgetaucht

Im Süden von Tasmanien, einer großen Insel die südlich von Australien liegt und als Heimat skurriler Wesen bekannt ist, wurde nun ein weiteres bizarres Tier an Land gespült und von einer Familie mitsamt Kindern entdeckt.

Die Familie war mit ihren Kindern am Strand unterwegs um Muscheln zu sammeln als sie plötzlich auf etwas stießen das laut Aussage der Kinder wie ein "großer schleimiger Fleck aussah und den Strand bedeckte".
Bei genauerem Hinsehen erkannten die Familienmitglieder das es sich bei dem seltsamen Gebilde um eine Qualle handelte die vom Aussehen her den bekannten kleinen Arten ähnelte, jedoch gewaltige Ausmaße besaß.

Umgehend wurden Experten informiert, darunter die Meeresforscherin und Quallenexpertin Lisa-Ann Gershwin die gestand das es faszinierend sei etwas so Großes zu sehen. Die Riesenqualle besaß einen Durchmesser von etwa einem Meter und gehört laut Gershwin einer noch nicht genau definierten Unterart der Löwenmähnenquallen an.

Nachdem die Familie ihren Fund ausgiebig fotografiert hatte und die Experten einige Proben nehmen konnten wurde das Tier von einer großen Welle zurück ins Meer gespült.

Anhand dieser Proben konnte festgestellt werden das der Kontakt mit der Riesenqualle ebenso schmerzhaft ist wie mit den vielen anderen kleineren Vertretern dieser Tierart und sich laut Gershwin so anfühlt als würde jemand mit einem Eispickel auf einen einprügeln. Jedoch ist der Kontakt nicht tödlich.

Dennoch besteht ein gewisser Grund zur Besorgnis, da die Riesenqualle nicht die einzige Qualle war die in den letzten Wochen an die Südküste Tasmaniens gespült wurde, ganz im Gegenteil. Innerhalb der letzten knapp zwei Monate wurden ungewöhnlich viele verschiedene Quallenarten dort gesichtet. Es ist nicht genau bekannt warum sie gehäuft dort auftauchen und welche Auswirkungen dies auf das Ökosystem haben wird, da Quallen Plankton fressen und damit im Wettbewerb zu den Fischen stehen, die mitunter auch hin und wieder auf deren Speisekarte stehen.

Quellen:
Artikel auf RP Online

Bericht mit Bild der Qualle auf Focus Online

Dienstag, 4. Februar 2014

Veraltetes Jagdgesetz kostet jährlich Zehntausende Katzen das Leben

In Deutschland sind nach ersten ungenauen Statistiken weit über 16000 Katzen von Jägern erschossen worden. Dabei beruft sich diese zahlenmäßige Angabe jedoch nur auf Angaben aus lediglich 5 Bundesländern, da in den anderen überhaupt keinerlei Daten bezüglich geschossener Haustiere erfasst werden.

Die Dunkelziffer, sprich die Tiere die nicht gemeldet werden und somit in keiner der Statistiken auftauchen beläuft sich aber wohl weit in den Hunderttausenden.

Grund für diese horrenden Zahlen ist einerseits ein veraltetes Jagdgesetz aus dem Jahre 1934, welches vom damaligen Reichsjägermeister Hermann Göring verfasst wurde, das besagt das Haustiere außerhalb der Einwirkung ihres Halters und ab einer Entfernung von 200 Metern zum nächsten Haus als wildernd gelten und geschossen werden dürfen.
Zum anderen ist die deutsche Jagdgesellschaft dafür verantwortlich da sie auf jenem alten Jagdgesetz behaart und als Begründung den Schutz der heimischen Singvögel anführt, die vor allem den wildernden und freilaufenden Katzen zum Opfer fallen.

Laut einem Sprecher der deutschen Jagdgesellschaft würden ohne die jährlichen Abschüssen von Katzen und Hunden Millionen von Singvögel gerissen werden und der Bestand damit drastisch gefährdet.

Tierschutzverbände fordern mittlerweile jedoch ein gründliches Überdenken und begrüßen die Initiative des Bundeslandes Hessen das inzwischen als einziges Bundesland dieses alte Jagdgesetz dahingehend abgeändert hat das der Radius auf 500 Meter angehoben wurde. Dadurch sind Freigängerkatzen relativ sicher da sie sich in der Regel nicht weiter als 300 Meter von ihrem Zuhause entfernen.

Die Jagdgesellschaft prangert indes jedoch an das der Tierschutzverband zwar jammern würde aber keine konkreten Lösungsvorschläge liefern würde. Diese kommen meist von Regionalen Einrichtungen oder einzelnen Kommunen wie beispielsweise der Stadt Paderborn die eine Kastrationspflicht für freilaufende Katzen ins Leben gerufen hat.
Ein weiterer Lösungsvorschlag ist die Herausgabe von Betäubungsgewehren an die Jäger, als Ersatz für die Flinten. Dies würden auch die Tierschützer begrüßen die ohnehin anführen das ein Mensch bei einem Fehlverhalten auch nicht gleich erschossen wird.

Bleibt abzuwarten inwieweit die Jäger einlenken und zu hoffen das sich etwas tut. Das Land Hessen scheint ja schon ein Vorreiter in Sachen Tierschutz zu sein in diesem speziellen Fall.

Quellen:
Artikel auf feelgreen.de

Artikel bezüglich geschossener Katzen in NRW auf derwesten.de

Informationen zum Abschuss von Haustieren auf PETA

Informationen zur Haustierjagd auf iijh.de


Montag, 20. Januar 2014

Großes Fledermaussterben durch die enorme Hitze in Australien

In Nordamerika herrschen Rekordverdächtige Minustemperaturen und alles friert und auf der gegenüberliegenden Seite des Erdballs erleben sowohl Menschen als auch Tiere eine extreme Hitzewelle, die inzwischen bereits zum Tod unzähliger Tiere geführt hat.

Betroffen sind in diesem Fall besonders die dort zahlreich vertretenen Fledermausarten, insbesondere diverse Gattungen des Flughundes.

Normalerweise hängen die Fledermäuse nur in den Baumwipfeln, aber laut Augenzeugenberichten der Einwohner wandern sie im Laufe des Tages immer weiter nach unten um sich vor der Sonne zu schützen. Zum eigenen Schutz vor der Hitze versuchen die Tiere sich instinktiv mit eigenem Urin Abkühlung zu verschaffen, wenn ihnen dies jedoch nicht gelingt fallen sie irgendwann vom Baum und verenden am Boden.

Inzwischen geht die Zahl der Leichen in die Hunderttausende und es werden täglich mehr.

Umweltschützer kümmern sich mittlerweile darum vor allem die Jungtiere der Fledermäuse in sogenannten Fledermauskliniken aufzupäppeln. Dazu werden sie in kühle Decken gehüllt und mithilfe von Flächen gefüttert. So kommen sie auch bald wieder zu Kräften.

Dennoch bleibt noch abzuwarten inwieweit sich das Massensterben dieser Tiere auf das Ökosystem auswirken wird, da sie eine wichtige Rolle bei der Erhaltung des Gleichgewichts spielen.

Grund für die enorme Hitzewelle ist laut einer Sprecherin der Behörde für Meteorologie der verspätete Monsun im Norden des Kontinents, der dem Süden normalerweise etwas Abkühlung verschafft, sowie die Klimaerwärmung weltweit.

Zudem sind die Fledermäuse nicht die einzigen Tiere die unter der Hitze leiden. Auch zahlreiche Kängurus, Emus und Papageien sind ihr bereits zum Opfer gefallen.

Die Tierschützer und Organisationen tun ihr Bestes, doch können sie ein Massensterben kaum wirklich verhindern. Bleibt zu hoffen das sich das Wetter in Australien bald möglichst abkühlt, damit die verbliebenen Populationen sich wieder erholen können.


Quellen:
Bericht auf feelgreen.de

Artikel der "SZ"

Mittwoch, 15. Januar 2014

Sotschi - Absurde Olympische Winterspiele auf Kosten der Natur

Am 8. Februar starten die 22. Olympischen Winterspiele in Sotschi im russischen Nordkaukasus an der Küste der Schwarzen Meeres.
Und damit beginnt auch letztlich das Großereignis, welches so viel Zerstörung und Verwüstung über die Natur in eben dieser Region gebracht hat.

Nachdem die Vergabe an Russland und der Standort Sotschi als Austragungsort feststanden wurde wieder einmal aufgrund von Kapitalismus und Ideologischem Wahnsinn die Umwelt mit Füßen getreten.

Allein der Standort ist schon teilweise mehr als lächerlich in einem Land das soviel Fläche besitzt und durchaus Winterliche Landschaften und Gebiete aufweisen kann. Denn Sotschi liegt ganz im Süden Russlands und dort herrscht 300 Tage im Jahr Sonnenschein.

Der absolute Wahnsinn stellt sich aber dar wenn man die Umweltzerstörungen einmal genauer in Augenschein nimmt.
Ein Großteil der Wettkampfstätten wurden im Nationalpark Sotschi errichtet, der als Weltnaturerbe eingetragen ist. Ebenfalls betroffen ist das kaukasische Biosphärenreservat.
Nur um die Fläche zur Verfügung zu stellen wurden dort 20000 Hektar Wald abgeholzt, einzigartige Quellenlandschaften zerstört und ganze Tierpopulationen vertrieben.

Das Sumpfgebiet der Imereti-Bucht beispielsweise, das sich im betroffenen Gebiet befindet, war der Brutplatz für seltene und bedrohte Zugvögel.

Interessant ist aber auch die Haltung des Internationalen Olympischen Komitees und der diversen nationalen Sportverbände, die diese Zerstörung billigend in Kauf nahmen und sie sogar noch herunterspielten. Manche aus dem IOC behaupteten sogar das Russland mit Sotschi einen dauerhaften Wintersportort von Weltniveau besitzen würde der das einzigartige Ökosystem in keinster Weise antasten würde.
Das schlimme ist ja das wenn eine solche Ausgabe von einem hochrangigen offiziellen Vertreter eines weltbekannten Sportverbandes kommt ihm viele glauben schenken.

Leider ist es aber doch in Wirklichkeit so das es den führenden Mitgliedern solcher Verbände meist nur ums Geld und ums Prestige geht. Wenn dabei einige Landschaften unwiederbringlich zerstört werden dann wird das einfach heruntergespielt oder so getan als wäre es gar nicht so.

Das in Wahrheit am Ende die gebauten Sportstätten nach den Winterspielen leer stehen werden und nicht weiter genutzt werden ist scheinbar auch jedem egal und es wird sich nur auf das Großereignis gefreut ohne an die Hintergründe zu denken oder mal zu hinterfragen.

Das Ganze ist jedoch ein weiteres deutliches Signal für die Verderbtheit und den Zerstörungsdrang der Menschheit. Leider erkennen noch immer viel zu Wenige von uns das wir uns in absehbarer Zeit selbst vernichten indem wir uns unsere Lebensgrundlage Mutter Natur entziehen anstatt endlich wieder im Einklang mit ihr zu leben.


Quellen:
Ausführliche Aufarbeitung auf Nolympia.de

Artikel über den Kaukasus und Sotschi auf grueneliga-berlin.de

Dienstag, 7. Januar 2014

SPD & Grüne stellen Antrag für Importverbot exotischer Wildtiere

Die Fraktionen der SPD und des Bündnis 90/Die Grünen fordern in einem Antrag, die Einfuhr von Wildfängen für den kommerziellen Handel in die europäische Union zu verbieten, wenn es sich dabei um gefährliche Arten handelt oder diese Tiere gefährliche Krankheitserreger in sich tragen.

Hintergründe für den Antrag sind einerseits die Tatsache das Deutschland einer der größten Importeure von lebenden Wildtieren für die Privathaltung ist und andererseits die Problematik der Artspezifischen Erfassung der meisten Tierarten. Dabei handelt es sich hauptsächlich um Reptilien die zu hunderttausenden importiert werden.

Zwar gibt es internationale Reglementierungen wie das CITES-Abkommen, welches die Einfuhr von gefährdeten Tier und Pflanzenarten überwacht und an Auflagen knüpft, doch gibt es gerade unter den kleineren Tierarten eine hohe Ziffer von Arten die nach wie vor illegal in der Wildnis gefangen und nach Europa, speziell nach Deutschland eingeführt werden.

Ziel der Bundestags-Fraktionen soll es letztlich sein den Import von Wildfängen in die EU grundsätzlich komplett zu verbieten und gewerbliche Tierbörsen sollen untersagt werden.

Das Ganze ist jedoch ein zweischneidiges Schwert und Tierschutzorganisationen sowie Private Halter und Züchter sind geteilter Meinung bezüglich eines kompletten Verbots.

Einerseits bedarf es genauer Reglementierungen um den Schutz der Tierarten zu gewährleisten, aber andererseits sprechen auch einige Gründe gegen eine derartige Holzhammermethode.

Vor allem für Aquarianer und Terrarianer wird sich dadurch das Artenspektrum hierzulande erheblich einschränken, zumal das Einfuhrverbot nach Auffassung von Experten nicht berücksichtigt, dass ein Großteil der Tiere bereits aus Nachzuchten und nicht aus Wildfängen stammt und dass in zahlreichen Exportländern in denen exotische Arten beheimatet sind teilweise ganze Familien vom Fang und von der Nachzucht eben dieser Tiere leben.

Hinzu kommt die Tatsache das für manche Tierarten die Haltung durch den Menschen die letzte Möglichkeit ist ihre Art zu erhalten, da vielerorts die natürlichen Biotope bereits zerstört wurden oder in naher Zukunft vernichtet werden. Und natürlich leben die meisten Tierarten in der Obhut des Menschen auch länger als in freier Wildbahn.

Da es jedoch vor allem beim Transport der Tiere und auch beim Verkauf erhebliche Mängel in der Haltung gibt gingen bereits in der Vergangenheit viele Tierschützer auf die Barrikaden. Die Sterblichkeitsrate vieler exotischer Arten beim Versand in viel zu kleinen Behältnissen ist enorm hoch und daran sollte auf jeden Fall gearbeitet werden.

Ob es jedoch der richtige Schritt ist dem Ganzen einen kompletten Riegel vorzuschieben ist fraglich.


Quellen:
Artikel zur Befürwortung des Antrags auf animal-public.de

Offizielle Meldung auf bundestag.de

Artikel mit Gegenargumenten auf Tier Total

Informationen zum CITES-Abkommen

Samstag, 4. Januar 2014

Zusammenhang zwischen Hundehaufen und dem Magnetfeld der Erde

Wissenschaftler der Hochschule Duisburg-Essen (UDE), sowie der Agraruniversität Prag in Tschechien haben jüngst eine interessante Studie veröffentlicht nach der Hunde ihr Geschäft nach dem Magnetfeld der Erde ausrichten.

Zuerst werteten die Forscher die Ergebnisse von über 7000 Beobachtungen von Hundehaltern aus die nicht nur die jeweilige Richtung des Hundes beim Verrichten seines Bedürfnisses beinhalteten, sondern auch Dinge wie die jeweiligen Umweltbedingungen, Wetter, Bekanntheitsgrad des Terrains für den Hund, sowie die Tageszeit.
Die anschließende Analyse der gesammelten Informationen ergab jedoch vorerst keine eindeutigen Schlüsse das Hunde eine spezielle Ausrichtung beim Häufchen machen bevorzugen würden.

Doch nachdem die gesammelten Daten sortiert und noch einmal genau untersucht wurden, diesmal jedoch unter Berücksichtigung der Schwankungen die das Erdmagnetfeld zum Zeitraum der Datenerhebung durchlief, machten die Forscher die verblüffende Entdeckung.

Dabei sei zu erwähnen das die unregelmäßigen und wirklich minimalen Änderungen der Feldlinien im Magnetfeld der Erde schon längere Zeit von Magnet-Observatorien gemessen und im Internet veröffentlicht werden.

Das Ergebnis der Hundestudie war nach der neuerlichen Analyse absolut beeindruckend aber auch mehr als eindeutig.

Demnach richteten die Hunde nämlich ihren Hintern beim Häufchen machen in fast allen Fällen entlang der Nord-Süd-Achse aus. Allerdings taten sie dies nur in Phasen in denen das Magnetfeld ruhig war.

Dies beweist das auch unsere vierbeinigen Freunde eine Magnetwahrnehmung besitzen wie es bereits zuvor beispielsweise bei Kühen, Füchsen oder Wasservögeln nachgewiesen wurde.


Quellen:
Artikel auf "Die Welt"

Englischsprachiger Artikel auf discovery.com